Unsere Arbeiterinnen
Honig haben wir dem unendlichen Fleiß der Bienen zu verdanken. Allein um den Nektar für 1kg zu sammeln, müssen sie 3 bis 5 Millionen Blüten anfliegen, rund 60.000mal vom Bienenstock zu den Blüten und zurück. Die Biene kann in ihrer Honigblase von Stecknadelkopfgröße bis zu 60 mg tragen. Körpereigene Stoffe werden dem Sammelgut zugegeben, so dass bereits bei dessen Aufnahme und während der Zeit des Rückfluges die Umwandlung in Honig beginnt. Im Bienenstock übernimmt die Stockbiene das Sammelgut und verarbeitet es mit großer Sorgfalt weiter zu Honig. Dabei verlagert sie das Sammelgut ständig von einer Wabwenzelle zur anderen und entzieht ihm das Wasser. So reift der Honig langsam heran wobei er von der Stockbiene mit Enzymen angereichert wird, die z. T. auch antibakteriell wirkende Substanzen im Honig bilden. Dann schließt die Biene die Zelle mit einer dünnen Wachsschicht, um den fertigen Honig vor allen fremden Einflüssen zu bewahren.